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Landschafts- und Sportplatzbau Nordrhein-Westfalen e.V.

FAQ's

Wie oft müssen Neupflanzungen gewässert werden?

Neupflanzungen, egal ob Bäume, Sträucher oder Stauden/Gräser haben bei Trockenheit einen erhöhten Wasserbedarf, da sie noch keine Wurzeln am neuen Standort ausgebildet haben. Daher sollte regelmäßig überprüft werden, ob rund um die Basis der Pflanze Feuchtigkeit fühlbar ist. Wenn nicht, muss gewässert werden. Faustregel: Gründlich wässern! Das sind bei einem Strauch min. 10 l, bei einem Baum auch 50 l, bei anhaltender Trockenheit/Hitze täglich.

Rasen einsäen oder Fertigrasen?

Bei einer Raseneinsaat keimen in der Regel die in jedem Boden vorhandenen Unkrautsamen vor dem Auflaufen des ausgebrachten Saatgutes. Wind, Vogelfraß oder ein Sturzregen können der Einsaat ebenfalls erheblich zusetzen. Eine Einsaat benötigt bei guten Bedingungen mindestens 6 Wochen bis zum Erhalt einer geschlossenen Grasnarbe. Diese Risiken entfallen bei Verwendung von Fertigrasen, der bei entsprechender Pflege ca. 2 Wochen bis zur Trittfestigkeit benötigt.

Heckenschnitt – wann?

Hecken außerhalb der freien Landschaft dürfen zu Pflegezwecken jederzeit geschnitten werden. Selbstverständlich ist auf brütende Vögel Rücksicht zu nehmen! Bei Buchenhecken macht ein früher Schnitt (nach erfolgtem Austrieb) Sinn, weil dann ein rascher Neuaustrieb folgt, der die Dichtigkeit fördert. Kräftige Rückschnitte sollten immer im Winter durchgeführt werden.

Pflasterbeläge reinigen – wie?

Pflaster- und Plattenbeläge, die nicht werksseitig mit einem Schutz gegen Verschmutzung versehen sind, werden im Laufe der Zeit schmutzig. In schattigen Ecken, die nach Niederschlägen nur langsam abtrocknen, kann das auch binnen eines Jahres der Fall sein. Faustregel: niemals mit Hochdruck reinigen! Dadurch werden feinste Partikel aus der Oberfläche gelöst, was eine Neuverschmutzung erheblich beschleunigt. Im Fachhandel gibt es Reiniger, die biologisch abbaubar sind und selbsttätig ohne mechanische Unterstützung reinigen.

Unerwünschte Pflanzen im Rasen – was tun?

Grundsätzlich gilt: in einem optimal gepflegten Rasen haben es unerwünschte Pflanzen, auch Moos, schwer. Dazu gehört eine regelmäßige Düngung, Bewässerung bei Trockenheit und regelmäßiges Mähen, Faustregel hier: lieber öfter mähen, dafür nicht tiefer als 30-40 mm. Die meisten zweikeimblättrigen Kräuter im Rasen sind nicht schnittverträglich. Breitwachsende Fremdgräser wie z.B. Hirse sollte man bei Auftreten zügig mechanisch entfernen, bevor eine Blüte einsetzt und die Pflanzen sich aussamen!

Der Rasen unter Bäumen quält sich – was tun?

Rasen benötigt Licht, Luft und verträgt kein Tropfwasser von Bäumen. Daher ist der Standort „unter Bäumen“ immer mit Problemen behaftet. Gut, dass es eine große Auswahl an Pflanzen gibt, die sowohl im Schatten wachsen als auch den Druck von Bäumen ertragen. Natürlich verlangen Pflanzen unter Bäumen einen erhöhten Pflegeaufwand. Aber einmal eingewachsen danken sie die Mühe und verzaubern ehemals unansehnliche Rasenflächen in wunderschöne Staudenbeete!

Muss Rasen vertikutiert werden?

Bei jedem Mähvorgang bleiben in der Grasnarbe Mährückstände zurück. Im Laufe der Saison entsteht so ein Filz, der ausläufertreibenden Gräsersorten das Leben schwer macht. Daher ist gelegentliches Vertikutieren hilfreich für eine dauerhaft gesunde Grasnarbe. Ein gutes Vertikutiergerät entfernt nur Filz und abgestorbene Pflanzenreste, niemals beschädigt es eine gesunde Grasnarbe! Idealer Zeitpunkt ist das Frühjahr, wenn der Rasen seine erste Düngung erhalten hat und deutliches Wachstum zeigt.

Sträucher schneiden – muss das sein?

Von müssen kann keine Rede sein, man muss differenzieren. Während „exotische“ Gehölze wie z.B. Magnolie oder japanischer Ahorn in der Regel nur geschnitten werden, wenn sich störende Äste breitmachen, ist bei anderen Gehölzen ein regelmäßiger Schnitt sehr sinnvoll. So blüht z.B. die Forsythie am jungen, einjährigen Holz. Unterbleibt ein Schnitt gänzlich, verlagert sich die Blüte von Jahr zu Jahr mehr nach außen bzw. in die Höhe. Werden alte Zweige/Äste regelmäßig entfernt, behält man ein wohlgeformtes Gehölz, dass mit einer enormen Blütenfülle beeindruckt.